Gesundheit

Gesunde Hunde mit Vet-Dogs

In unserem Interview hat mir Anja von Vet-Dogs erzählt, was ihren Blog von anderen Hundeblogs unterscheidet, wann man bereit für einen Hund ist und worauf man beim Kauf eines Hundes besonders achten sollte. Das und vieles mehr rund um die Gesundheit (d)eines Hundes, findest du in diesem Interview!

Werbung Bloggerstammtisch ist eine Dauerwerbesendung, da dieser Blog dazu dient, andere Blogs etc. vorzustellen. Derzeit bekomme ich für die Vorstellung keine Gegenleistung. Falls sich das jemals ändern sollte, werde ich dies natürlich besonders kennzeichnen!

Der Hund wird oft als der beste Freund des Menschen bezeichnet. Ich persönlich bevorzuge die Gesellschaft anderer Menschen. Aber als ich 16 Jahre alt war, kam ich mit meinem Herzmann zusammen und den gab es nur zusammen mit den beiden Zwergpudeln seiner Familie. Und so lernte ich das erste Mal einen Hund besser kennen und verstehen. Mittlerweile haben Pia und Kira einen festen Platz in meinem Herz erobert und ich glaube, ich auch in ihren. Und wenn man jemanden gerne mag, dann möchte man auch, dass es demjenigen gut geht. Tipps rund um die Gesundheit von Hunden, findet man auf Vet-Dogs. Vet-Dogs ist ein von der Tierärztin Anja Kruse geführter Hundeblog, der sich mit der Gesundheit des Hundes, gesunde Hundehaltung, Krankheitsbildern und vielem mehr befasst. Damit auch du mehr über die Gesundheit (d)eines Hundes lernst, habe ich Anja um ein Interview gebeten und das folgt jetzt!

Magst du dich einmal vorstellen?
Ich bin Anja, 36 Jahre alt und seit Anfang 2018 selbstständige Tierärztin und Gründerin von Vet-Dogs.

Wie und warum bist du Tierärztin geworden?
Mir war schon relativ früh klar, dass ich Tierärztin werden wollte. Ein Praktikum beim Tierarzt hat diesen Berufswunsch verstärkt und nach fünf Jahren Studium durfte ich mich dann offiziell Tierärztin nennen. Außerdem habe ich noch eine einjährige Zusatzausbildung im Bereich Veterinärchiropraktik gemacht. Bevor ich mich selbstständig gemacht habe, habe ich viele Jahre in der Kleintierklinik der Universität Hannover gearbeitet und war dort hauptsächlich in der Onkologie tätig.
So viel zu meinem Werdegang.

Warum hast du dich auf Hunde spezialisiert?
Ich bin mit vielen verschiedenen Tieren aufgewachsen, darunter auch Hunde. Hunde haben im Gegensatz zu vielen anderen Tieren die Fähigkeit, eine sehr enge Bindung zu ihrem Herrchen aufzubauen. Sie können die Stimmung von Menschen deuten und darauf reagieren, wodurch sie vielen Menschen einfach gut tun. Aufgrund dieser Eigenschaften habe ich selber Hunde bei mir aufgenommen und so hat sich alles andere einfach ergeben.

Warum braucht die Welt einen Hundeblog, wie deinen?
Das besondere an meinem Hundeblog ist, dass er sich explizit mit der Gesundheit des Hundes befasst und von einem Tierarzt geführt wird.
Im Praxisalltag hatte ich wenig Zeit, Hundebesitzer ausführlich über Gesundheitsfragen rund um den Hund zu informieren und im Internet gibt es da leider auch nicht so viel Fachwissen zu oder dieses ist für Laien nur schwer verständlich. Durch den Blog habe ich die Möglichkeit, Hundebesitzer aufzuklären und ihnen mein Fachwissen verständlich darzulegen.

Welche Voraussetzungen sollten erfüllt sein, damit man sich einen Hund zulegen kann?
Man sollte sich vorab viele Gedanken dazu machen, ob ein Hund in das aktuelle Lebensmodell passt. Hat man genug Zeit und Geld für einen Hund? Außerdem sollte man sich einen Hund nie aus optischen Gründen zulegen, sondern sich eine Rasse aussuchen, die zu dem Menschen passt. Wenn man sich den „falschen“ Hund aussucht, dann ist am Ende sowohl der Mensch, als auch der Hund unzufrieden, weshalb so eine Entscheidung mit Bedacht getroffen werden sollte.

Worauf sollte man bei der Anschaffung eines Hundes achten?
Man sollte darauf achten, wo der Hund herkommt.
Handelt es sich um einen seriösen Züchter oder seriösen Tierschutzverein?
Bei Welpen sollte man den Impfpass checken und schauen, ob das Fell gepflegt aussieht und das Gewicht in Ordnung ist. Wenn möglich, sollte man sich auch die Elterntiere anschauen. Bei einem seriösen Züchter kann man sich die Gesundheitsnachweise der Elterntiere zeigen lassen. Natürlich kann man dadurch mögliche Krankheiten nicht zu 100% ausschließen, aber die Wahrscheinlichkeit ist um einiges geringer.

Welche Krankheiten sind bei Hunden am weitesten verbreitet?
Häufig leiden Hunde an Hautkrankheiten, lahmen oder haben Krebs.
Die meisten Krankheiten kann man nicht vorbeugen, aber durch ausgewogene Ernährung und das richtige Maß an Bewegung kann man die Gesundheit seines Hundes positiv beeinflussen.

Worauf sollte man denn bei der Ernährung seines Hundes achten?
Das Futter, das man seinem Hund verabreicht, sollte bedarfsgerecht und hochwertig sein. Auch bei der Nahrung seines Hundes, sollte sich Herrchen gut informieren, insbesondere darüber, was giftig für seinen Hund ist (z.B. Schokolade).

Magst du etwas zu deinen eigenen Hunden erzählen?
Zu meinem Rudel gehören der Labrador Rocky und der Mischling Hugo.
Rocky kam bereits vor sechs Jahren zu mir und ist ein typischer Labrador. Er hat einen schönen Charakter, ein freundliches Wesen und ist sehr Menschen bezogen. Dadurch, dass seine Leistungstendenz eher gering ist, können wir auch mal ganz entspannt gemeinsam auf der Couch chillen. Hugo wurde vor drei Jahren vom Tierschutz gefunden und in die Kleintierklinik gebracht, in der ich zu der Zeit gearbeitet habe. Nachdem wir ihn wieder fit gemacht hatten, habe ich ihn bei mir aufgenommen. Hugo ist ein ein bisschen durchgedreht, aber drinnen kann er auch ganz schön kuschelig sein. Andere Hunde mag er nicht, außer den Rocky, mit dem kommt er ganz gut klar.

Welche drei Hundeblogs liest du persönlich am liebsten?
Ich finde den Blog Föhnlocke & Letty aus der Schweiz ganz toll. Dann schaue ich auch gerne bei Hundebloghaus vorbei und ich schätze den Austausch in der miDoggy Community.

Was ist 2019 für deinen Blog geplant?
Es wird auf jeden Fall Veränderungen auf Vet-Dogs geben. Ich möchte gerne das Layout der Homepage verändern und Online-Beratung anbieten (Ist mittlerweile Verfügbar). Auf Instagram gibt es ja jetzt schon jeden Donnerstag den „Doc Dog Day“, bei dem ich die Fragen meiner Follower beantworte. Das kommt ziemlich gut an und deshalb möchte ich das weiterhin beibehalten. Insgesamt darf es gerne so weitergehen, wie bisher.

Möchtest du meinen Lesern noch etwas mitteilen?
Schaut gerne bei mir vorbei!
Ich freue mich auf euer Feedback, eure Anregungen und jede Menge Austausch.

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Vielen Dank für das tierisch gute Interview!

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