Lifestyle,  Natur

Faun und Farn

Heute erklärt mir Carla von Faun und Farn, wie ich als Pflanzen-Schreck einen grünen Daumen bekomme, wie ich auch ohne Zucker und Gluten leckeres Essen zubereiten kann und wie ich in 21 Schritten zur Minimalistin werde. Das und noch viel mehr erwartet dich in diesem Artikel!

Werbung Bloggerstammtisch ist eine Dauerwerbesendung, da dieser Blog dazu dient, andere Blogs etc. vorzustellen. Derzeit bekomme ich für die Vorstellung keine Gegenleistung. Falls sich das jemals ändern sollte, werde ich dies natürlich besonders kennzeichnen!

Bei meiner Suche nach neuen Blogs, bin ich vor ein paar Wochen das erste Mal auf Faun und Farn gelandet. Faun und Farn ist ein Blog mit nützlichen Informationen über Pflanzen und das Gärtnern, aber auch ausgefallene Rezepte und Erfahrungen aus dem Leben einer Minimalistin sind hier zu finden. Der erste Artikel auf den ich stieß, handelte von Farnen und weshalb sie so besonders und genial sind. Eigentlich wäre das der Moment gewesen, indem ich den Tab normalerweise geschlossen hätte, denn ich hasse Gärtnern und jede Pflanze stirbt bereits durch meine pure Anwesenheit (Kein Scherz!). Doch die ersten Zeilen des Artikels fesselten mich so sehr, dass ich den Artikel tatsächlich komplett DURCHLAS! Am Ende überlegte ich mir ernsthaft einen Farn zuzulegen und nahm mir fest vor, ein Interview mit der Gründerin des Blogs zu führen. Ersteres verwarf ich nach ein paar Tagen wieder, aber letzteres zog ich durch und hier ist es, e voila mein Interview mit Carla von Faun und Farn:

Magst du dich mit ein paar Worten vorstellen?
Ich bin Carla, im echten Leben Kommunikationsmanagerin in einem Berliner Start-up und in meiner Freizeit passionierte Bloggerin. Faun und Farn ist bereits mein vierter Blog. Davor hatte ich zwei Modeblogs und der andere hat sich mit dem Thema kreatives Leben befasst.
Ach und nebenbei betreue ich noch ehrenamtlich das Instagram-Profil von Women Writing Berlin Lab.

Auf Faun und Farn schreibst du über Pflanzen, Essen und Minimalismus – Warum liegen dir diese Themen so am Herzen?
Gärtnern und Pflanzen machen mich einfach glücklich! Ursprünglich war Faun und Farn als eine Art Tagebuch geplant, indem ich schreibe, wie ich in einer Großstadt wie Berlin zu einem Garten komme. Das ist nämlich gar nicht so einfach!

Essen hat es auf den Blog geschafft, weil man sich als Gärtner auch mal daran versucht, Essen selbst anzubauen (da wage ich mich nächstes Jahr mal ran). Außerdem habe ich schon viele Ernährungsweisen ausprobiert und musste selbst erfahren, dass meine Ernährung einen großen Einfluss auf meinen Körper und meine Gesundheit hat (manchmal leider auch negativ). Ich habe für mich herausgefunden, dass es mir ohne Gluten und Zucker am besten geht und gebe meine Erfahrungen und Rezeptideen auf dem Blog weiter.

Minimalismus kam eher zufällig dazu. Nach dem Studium wollte ich meine Wohnung mal richtig auf den Kopf stellen und den Prozess dokumentierte ich dann. Und was mir damals geholfen hat, gebe ich jetzt auf meinem Blog weiter. Grade schreibe ich übrigens ein Buch zum Thema Minimalismus, das hoffentlich bald erscheint.

Wie kamst du auf Faun und Farn und wieso passt dieser Name zu dir und deinem Blog?
Ich wollte einen Namen, der mir viele Freiheiten gibt, sodass ich thematisch nicht so eingeschränkt bin. Farne finde ich besonders toll und nachdem ich ein paar Tage gegrübelt hatte, bin ich aufgewacht und dachte: Faun und Farn, das ist es!

Wie groß ist dein Garten und welche Pflanzen befinden sich darin?
Mein Balkongarten ist grade mal zwei Quadratmeter groß und ein paar Fensterbänke gehören auch noch dazu. Ja, das ist nicht besonders groß, aber es geht gar nicht um die Größe des Gartens, sondern was man daraus macht! Bei mir stehen da einige Gräser, ein paar kleine Stauden, eine Buntnessel und natürlich Farne!

Welche Tipps hast du für Leute ohne grünen Daumen?
Jeder kann gärtnern! Es gibt Pflanzen, die sind sehr robust und verzeihen nahezu jeden Pflegefehler. Und wenn gar nichts mehr geht, dann nimmt man Tillandsien, da muss man sich schon ziemlich anstrengen, damit die eingehen!

Wieso hast du eine Anleitung zum minimalistisch werden geschrieben und was fällt dir an diesem Lebensstil am schwersten?
Mein Prozess ist damals völlig aus dem Ruder gelaufen, weshalb ich die Anleitung In 21 leichten Schritten zu einem einfacheren Leben verfasst habe, um es anderen einfacher zu machen.
Ich selbst bewahre alles viel zu lange auf, das auf Papier geschrieben ist.

Auf deinem Blog bietest du auch Quizze an – Wieso?
Ich bin ein großer Quiz-Junkie und spiele selber gerne mit meinen Freunden Quizze. Quizze erstellen macht mir fast noch mehr Spaß und bei der Recherche lerne ich selber noch so viel dazu.
Außerdem wollte ich das Thema Garten mal ganz anders angehen.

Was bedeutet dein Blog für dich?
Mein Blog ist in erster Linie mein Refugium, ein Ort, an dem ich alles nach meinen Vorstellungen gestalte. Durch den Blog habe ich aber auch die Möglichkeit mich mit anderen Leuten, die ähnliche Interessen haben, zu verbinden. Dadurch habe ich schon so viele tolle Leute kennengelernt! Außerdem liebe ich es zu publizieren und freue mich jedes Mal, wenn Leute etwas aus meinen Texten mitnehmen können.

Welche Zukunftspläne gibt es für dich und deinen Blog?
Dieses Jahr möchte ich die Qualität von meinem Blog weiter erhöhen. Ich werde meine Fotoausrüstung erweitern, um hochwertigere Bilder machen zu können und überlege auch, mehr mit Videos zu arbeiten und einen Podcast ins Leben zu rufen. In nächster Zeit soll es mehr Printables und Anleitungen geben und mein Wissen über Farne möchte ich auch erweitern, weil diese Pflanzen einfach großartig sind!

Liebe Carla, vielen Dank für das Interview!!!

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4 Kommentare

  • Steffi

    Ich habe Carla eben besucht. Ein schöner Blog, weil nicht so erschlagend. Das war mein erster Gedanke. Die 21 Ratschläge haben mich sehr interessiert und ich habe festgestellt: eine Großteil davon setze ich ohnehin um. Wie schön! Ich bleibe bei Carla am Ball.

  • Vanessa

    Hi Lara,
    hi Carla,

    ein tolles Interview! Die Themen, die ihr besprecht wie Minimalismus und Ernährung finde ich auch superspannend! Carla, ich war gerade schon auf dem Blog und habe mich umgeschaut…u. a. den Zuckertest gemacht 🙂 Ich versuche auch bewusst zu essen und verarbeitete Lebensmittel zu vermeiden. Nicht konsequent verbieten, sondern dann und wann bewusst Chips oder Schoki zu essen. Denn leeeider leider schmecken mir die Sachen auch :-D.
    …und habe mir deine 21 Tipps durchgelesen. Es ist auf jeden Fall so, dass wir uns zu schnell und zu sehr an materielle Dinge haften und uns damit belasten. Ich bin auch gerade dabei, einige Dinge/Räume zu entrümpeln…
    Ich bleine dran bei euch 🙂
    Liebste Grüße!

  • Shirisu

    Oh, mit Gärtnern und Pflanzen allgemein hab ich leider auch kein gutes Verhältnis, sofern es darum geht sich um die zu kümmern :’D
    Da geht es mir wie dir.

    Aber klingt sehr interessant und informativ – muss ich mal ein wenig stöbern demnächst :3

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