Gesundheit

Gelassen durchs Studium mit Franziska Radefeld

Im Interview hat mir Franziska Radefeld verraten, wie sie endlich zu sich selbst gefunden hat, wieso sie gelassener durch`s Studium geht, als viele andere Studenten und wie du das auch alles schaffst! Mehr dazu gibt es in diesem Interview!

Werbung Bloggerstammtisch ist eine Dauerwerbesendung, da dieser Blog dazu dient, andere Blogs etc. vorzustellen. Derzeit bekomme ich für die Vorstellung keine Gegenleistung. Falls sich das jemals ändern sollte, werde ich dies natürlich besonders kennzeichnen!

Ich gehöre zu den typischen Studenten. Ich weiß schon ein halbes Jahr vorher, wann welche Prüfungsleistungen abgegeben werden müssen, aber fange erst zwei Tage vorher damit an. Während der Vorlesungen bin ich nur körperlich anwesend und muss dafür die Woche vor den Klausuren umso härter arbeiten und am Ende bleibt das Gelernte grade so bis zur Prüfung in meinem Kopf. Und nach der Prüfungsphase? Alles weg!
Franziska Radefeld war mal eine Studentin, wie ich. Doch sie hat es geschafft, sich zu ändern und gelassener durchs Studium zu gehen. Wie sie das geschafft hat und mehr zu den Themen Selbstverwirklichung, Gesundheit und Wohlbefinden, findest du in diesem Interview!

Dieses Interview war ein ganz besonderes für mich! Denn es war das erste Interview, das ich persönlich (face to face) geführt habe. Zuvor habe ich Interviews immer am Telefon oder über Skype etc. und nur in ganz seltenen Fällen per E-Mail geführt. An dieser Stelle nochmal ein riesengroßes Dankeschön an die liebe Franzi für den schönen Nachmittag. In Zukunft möchte ich mehr Interviews persönlich führen, um die Persönlichkeit meiner Interviewpartner besser wiedergeben zu können. Außerdem hat mich das Gespräch mit Franzi so inspiriert, dass ich solche Gespräche gerne öfter persönlich führen würde 🙂
Aber jetzt endlich zum Interview….

Erzähl etwas über dich!
Ich bin Franzi, 21 Jahre alt und studiere Gesundheitssport und Prävention (dual). Nebenbei mache ich noch per Fernstudium meinen Personal-Business-Coach und in meiner Freizeit spiele ich Volleyball.

Wie würdest du dich beschreiben?
Ich würde mich als verrückt bezeichnen.
Verrückt, weil ich mir immer so viel vornehme. Ich studiere dual und mache zusätzlich noch ein Fernstudium, das ist schon verrückt! Aber dazu bin ich auch ehrgeizig, mutig und lebenslustig.

Worüber schreibst du auf deinem Blog?
Ich will etwas auf der Welt verändern und nicht nur arbeiten, um Geld zu verdienen. Dafür will ich Spuren auf dieser Erde hinterlassen und dazu möchte ich mit meinem Blog auch andere ermutigen. Ich möchte andere dazu bringen, das zu machen, was sie glücklich macht und sich nicht von anderen beeinflussen zu lassen.

Zurzeit bin ich außerdem dabei eine neue Website zu erstellen, auf der ich mein Coaching anbiete, aber ich werde trotzdem weiter bloggen.

Wie hast du deine Arbeitsmoral im Studium verändert?
Am Anfang habe ich immer alles aufgeschoben. Damit bin ich auch immer durch gekommen. Irgendwann sollte ich für ein Seminar eine Hausarbeit über meine Vision schreiben. In der Vorlesung wurden Hausarbeiten von anderen Studenten vorgelesen und die waren alle total bodenständig. Ich will im Leben mehr erreichen und habe durch diese Hausarbeit gemerkt, dass meine bisherige Arbeitsmoral nicht zu meiner Vision gepasst hat. Daraufhin habe ich mich mehr mit Persönlichkeitsentwicklung auseinander gesetzt, womit ich mich auch auf dem Blog beschäftige.

Was hindert die meisten Studenten daran, sich selbst zu verwirklichen?
Unsere Kindheit und die Glaubenssätze, die wir in dieser Zeit vermittelt bekommen, prägen uns sehr. Vielen fällt es schwer, sich gegen diese Glaubenssätze aufzulehnen. Die Schulzeit prägt uns ebenfalls. In der Schule bekommt man vermittelt, dass man in jedem Fach gut sein muss. Sobald du aber in jedem Fach gut bist, erhältst du keine Förderung mehr. Uns wird gelehrt, möglichst breit aufgestellt zu sein. Wie wir uns selbst verwirklichen, müssen wir uns selbst beibringen. Dazu kommt, dass jeder von uns mit Reizen aus der Umwelt überflutet wird. Durch diesen Reizüberfluss stehen uns die nötigen Informationen zur Selbstverwirklichung zur Verfügung, aber wir können sie nicht auswerten und es ist nicht so einfach, die richtige Richtung für einen selbst zu finden.

Wie kannst du anderen dabei helfen, sich selbst zu verwirklichen?
Ich möchte anderen Menschen Wege zeigen, die sie zu ihrer Selbstverwirklichung gehen können. Gemeinsam arbeiten wir die Vergangenheit auf und hinterfragen Verhaltensmuster, beschäftigen uns mit persönlichen Zielen und Visionen, sodass wir am Ende den Weg in ein glücklicheres ich sehen können. Allerdings kann ich keinem diesen Weg abnehmen. Jeder muss ihn selbst beschreiten, ich kann nur dabei helfen, die richtige Richtung zu finden.

Deine Zielgruppe sind Studenten – Wie geht man gelassener durch Studium?
Ganz wichtig ist Produktivität! Man sollte versuchen, seine Aufgaben nicht aufzuschieben, sondern konstant Leistung zu erbringen. Das ist nicht weniger zeitintensiv, aber dieser akute Stress, den man sonst vor den Prüfungen verspürt, bleibt einem dadurch erspart. Außerdem ist diese Methode nachhaltiger und was man einmal gelernt hat, kann man noch lange nach der Prüfung und sogar nach dem Studium abrufen.

Mir hilft es besonders, wenn ich einen Plan dafür erstelle. Ich habe einen Kalender, in den ich eintrage, was ich wann erledigt haben möchte und die einzelnen Wochen bekommen Fokus-Themen. Zudem arbeite ich mit Matrixen (z.B. der Eisenhower-Matrix), was allerdings nur Sinn macht, wenn man sie auch richtig umsetzt.

Während der Klausurphasen versuche ich immer, das Schlimmste zuerst zu bearbeiten (die Methode heißt „eat the frog“). Außerdem versuche ich räumlich zu lernen. Ein Raum verkörpert dabei ein Thema und die Lernzettel zu diesem Thema werden dann im jeweiligen Raum aufgehangen. In der Klausur gehe ich dann in Gedanken in diesen Raum und kann so das Gelernte besser abrufen.

Zudem ist es wichtig, Pausen zu machen! Wir Menschen sind nicht dazu veranlagt, acht Stunden am Stück konzentriert lernen zu können. Man sollte sich zwei Stunden auf das Lernen fokussieren (ohne jegliche Ablenkung, wie Handy, Fernseher…) und anschließend bewusst Pause machen. Ich mache das genauso und kann mir dadurch Sachen viel besser merken (diese Methode heißt „Deep work“) und habe am Ende auch noch mehr Freizeit. Mehr dazu findest du auch auf meiner neuen Website und in meinem Gratis Ebook!

Warum bloggst du?
Ich habe eine Botschaft, die ich verbreiten und mit der ich andere Menschen inspirieren möchte.
Und ein Blog ist das beste Medium, um das zu tun. Außerdem habe ich durch das Bloggen schon so viel gelernt. Zum einen über die verschiedenen Aspekte des Bloggens, aber auch über mich selber.

Welche persönlichen Wünsche und Träume hast du?
Ich liebe Norwegen und würde gerne dort ein Haus haben und norwegisch lernen. Zudem träume ich davon, ortsunabhängig zu arbeiten und von der damit verbundenen Freiheit.

Was möchtest du meinem Leser noch mitteilen?
Hör niemals auf zu träumen!
In dir steckt so viel mehr Potential, als du derzeit nutzt. Fang endlich an, es zu nutzen! Und hör immer auf dich selbst! Denn du weißt am besten, was du brauchst, um glücklich zu sein. Zeig, was in dir steckt!

Vielen Dank für das inspirierende Interview!

Aufgrund eines Relaunches sind die alten Blogbeiträge noch nicht auf Franzis neuen Seite verfügbar. Nach und nach werden sie dort jedoch wieder veröffentlicht..
Bis dahin kannst du Franzis neue Website durchstöbern und ihr bei Instagram folgen und ihrer Facebook-Gruppe beitreten!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.